[:de]Rückblick: Österreichische Meisterschaft[:]

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Rückblick: Österreichische Meisterschaft

Die Ice Cross Downhill Saison ist voll Im Gange, die Jagd auf die besten Platzierungen rund um die Welt startet in die heiße Phase. Aber auch die letzten Wochen boten Hochspannung in der neuen Ice Cross Downhill Destination Judenburg. Florian Graf blickt für uns auf das erste offizielle Event des ÖSCV am Ende des letzten Jahres zurück. Die Österreichische Meisterschaft der Saison 2018/19:

Am 28. Dezember war es soweit. Über 40 Athleten und Athletinnen aus Österreich und der gesamten Welt trafen auf der Naturrodelbahn Winterleiten in der Nähe von Judenburg in der Steiermark zusammen, um im Rahmen eines ATSX 100 Events den österreichischen Meister und die österreichische Meisterin im Ice Cross Downhill zu ermitteln.

Die beiden Dallago Brüder, welche schon seit vielen Jahren zur Weltelite dieser Sportart zählen, ermöglichten dieses Rennen in ihrer Heimat der Steiermark nachdem es in dieser Saison leider keine Strecke in Wagrain geben wird. Mit Hilfe einer begeisterten Mannschaft der Naturrodelbahn Winterleiten, vielen Freiwilligen und unermüdlichem Einsatz des gesamten Teams gelang es mit minimaler Vorlaufzeit eine tolle Strecke, die sowohl für Fahrer als auch für die Zuschauer einiges an Spannung bot, auf die Beine zu stellen.

Am Renntag selbst ging es bereits um 08:00 Uhr in der Früh mit der Registrierung los. Danach konnten die Teilnehmer die Strecke begutachten und nach zirka einer Stunde freiem Training wurde es Ernst. Jeder absolvierte zwei Zeitläufe, wobei der bessere zählt. Die Platzierung in diesen sogenannten „Time Trials“ ist wichtig für eine gute Startposition im Rennen.

Auf einer super präparierten Eisbahn, jedoch bei schlechtem Wetter, startete nach dem Mittagessen für die schnellsten 32 Teilnehmer das Hauptrennen. Dabei starten jeweils 4 Athleten gleichzeitig mit Eislaufschuhe sowie voller Schutzausrüstung und liefern sich auf der mit engen Kurven und Sprüngen versehenen Eis Piste mit bis zu 60 km/h bergab ein Wettrennen, wobei jeweils die ersten Beiden in die nächste Runde aufsteigen.

Nach zwei spannenden Runden standen im Halbfinale noch die besten 8 Athleten am Start. Hier kam es zur ersten Disqualifikation in diesem Rennen, nachdem bei der sehr engen und schnellen Zieleinfahrt ein Athlet aktiv einen anderen in die Bande stieß. Dies hatte natürlich einen spektakulären Sturz zur Folge, aber auf Grund der vorgeschriebenen Schutzausrüstung ging die Sache glimpflich aus.

Im Finale standen sich dann schlussendlich die ersten 4 aus der Qualifikation gegenüber. Nach einem guten Start von allen Athleten konnte sich der Tscheche Jakub Oudes noch vor der S-Kurve Platz 1 sichern, dicht gefolgt von Luca Engler aus Deutschland. Um Platz 3 und 4 entstand ein Zweikampf zwischen dem Österreicher Florian Graf und Kevin Sciboz aus der Schweiz, welchen der Österreicher letztendlich gewann und sich somit einen Podestplatz und die österreichische Meisterschaft sichern konnte.

Bei den Damen setzte sich Veronika Windisch aus Österreich gleich vom Start weg gegen ihre schärfste Konkurrentin Anais Morand aus der Schweiz durch und sicherte sich somit den Tagessieg, sowie den Titel der österreichischen Meisterin. Platz 3 ging an Alice Zenz, ebenfalls aus Österreich, und Platz 4 an die junge Polin Małgorzata Synowiec.

Am Ende des Tages wurden im Rahmen einer Siegerehrung die jeweiligen Pokale und Preise an die Topathleten der Damen und Herren überreicht.

Abschließend gebührt den Organisatoren und Veranstaltern, sowie allen Helfern ein großer Dank, dass diese spektakuläre Veranstaltung so reibungslos und perfekt organisiert über die Bühne ging. Damit wurde der Grundstein für das nachfolgende ATSX250 Rennen, bei dem mehr als 130 internationale Teilnehmer erwartet wurden, gelegt.“

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